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Scrivener K1, Llado A2, Bui T2
1Macquarie University, Gesundheitsberufe, Sydney, Australien, 2Royal Rehabilitation Private Hospital, Sydney, Australien
Hintergrund: Es besteht ein bekannter positiver Zusammenhang zwischen Therapiedauer und Rehabilitationserfolg. Höhere Therapiedosen führen zu klinisch relevanten Verbesserungen. In der Praxis erhalten stationäre Reha-Patienten jedoch nicht immer die optimale Dosis an Physiotherapie. Eine Strategie zur Steigerung des Aktivitätsniveaus in der Rehabilitation besteht darin, die Anzahl der Übungen, die die Patienten in ihrer Freizeit außerhalb der geplanten Therapiesitzungen absolvieren können, zu erhöhen. Manche Therapeuten verschreiben Reha-Patienten und/oder ihren Betreuern ergänzende Übungsprogramme (Programme, die selbstständig außerhalb der geplanten Therapiesitzungen absolviert werden) mündlich oder schriftlich. Neue, erschwingliche Technologien wie das iPad bieten das Potenzial, ergänzende Übungsprogramme ansprechender zu gestalten.
Zweck: Ziel war es zu untersuchen, ob ein app-basiertes ergänzendes Übungsprogramm in der stationären orthopädischen Rehabilitation durchführbar und für die Teilnehmer akzeptabel ist, das Aktivitätsniveau erhöht und die funktionellen Ergebnisse verbessert.
Methoden: Es wurde eine monozentrische, einfach verblindete, randomisierte Pilotstudie durchgeführt. Die Studie fand in einer stationären privaten Rehabilitationseinrichtung statt. Zu den Teilnehmern gehörten zwanzig Personen, die vier Wochen lang zur orthopädischen Rehabilitation aufgenommen wurden. Die Teilnehmer wurden randomisiert, um zusätzliche Übungen über eine Anwendung (PTPal) zu erhalten.TM) auf einem Tablet-Gerät zusätzlich zur Standardversorgung (Interventionsgruppe) oder nur zur Standardversorgung (Kontrollgruppe). Primäre Ergebnismaße waren: Zufriedenheit der Teilnehmer mit appbasierten Zusatzübungen, Gesamtzahl der Wiederholungen jeder Aktivität und Zeit in zusätzlichen Übungsprogrammen. Sekundäre Maße waren: 10-Meter-Gehtest, 6-Minuten-Gehtest, Timed Up and Go, Functional Independence Measure und Aufenthaltsdauer, beurteilt durch einen verblindeten Gutachter.
Ergebnisse: Diese neuartige Studie belegt die hohe Akzeptanz des appbasierten Zusatzübungsprogramms. Die App-Nutzer absolvierten während ihres Aufenthaltes 549 zusätzliche Übungswiederholungen (694 zusätzliche Wiederholungen in der Interventionsgruppe vs. 146 Wiederholungen in der Kontrollgruppe, mittlere Differenz [MD] 549, 95 % KI 95–1002, p = 0.02) und absolvierten während ihres Aufenthaltes weitere 157 Minuten Zusatzübungen (195.3 Minuten in der Interventionsgruppe vs. 38.7 Minuten in der Kontrollgruppe, MD 157 Minuten, 95 % KI 0.9–312.3 Minuten, p = 0.05). Die Aussagekraft reichte nicht aus, um statistische Signifikanz hinsichtlich der funktionellen Ergebnisse nachzuweisen.
Schlussfolgerung(en): Ein app-basiertes Trainingsprogramm steigert das Aktivitätsniveau, ist durchführbar und stellt eine sichere Intervention im Rahmen der stationären orthopädischen Rehabilitation dar und hat das Potenzial, die funktionellen Ergebnisse zu verbessern.
Implikationen: Der Einsatz appbasierter Zusatzübungen im Rahmen stationärer orthopädischer Rehabilitation ist möglich. Dieser Pilotstudie sollte eine größere Studie folgen, um die Wirksamkeit eines appbasierten Zusatzübungsprogramms in der Rehabilitation zu ermitteln.
Stichwort: Orthopädie, Rehabilitation, Technik
Finanzierungshinweise: Die Royal Rehab Foundation zahlte den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 1120 AUD an PTPalTM
Zweck: Ziel war es zu untersuchen, ob ein app-basiertes ergänzendes Übungsprogramm in der stationären orthopädischen Rehabilitation durchführbar und für die Teilnehmer akzeptabel ist, das Aktivitätsniveau erhöht und die funktionellen Ergebnisse verbessert.
Methoden: Es wurde eine monozentrische, einfach verblindete, randomisierte Pilotstudie durchgeführt. Die Studie fand in einer stationären privaten Rehabilitationseinrichtung statt. Zu den Teilnehmern gehörten zwanzig Personen, die vier Wochen lang zur orthopädischen Rehabilitation aufgenommen wurden. Die Teilnehmer wurden randomisiert, um zusätzliche Übungen über eine Anwendung (PTPal) zu erhalten.TM) auf einem Tablet-Gerät zusätzlich zur Standardversorgung (Interventionsgruppe) oder nur zur Standardversorgung (Kontrollgruppe). Primäre Ergebnismaße waren: Zufriedenheit der Teilnehmer mit appbasierten Zusatzübungen, Gesamtzahl der Wiederholungen jeder Aktivität und Zeit in zusätzlichen Übungsprogrammen. Sekundäre Maße waren: 10-Meter-Gehtest, 6-Minuten-Gehtest, Timed Up and Go, Functional Independence Measure und Aufenthaltsdauer, beurteilt durch einen verblindeten Gutachter.
Ergebnisse: Diese neuartige Studie belegt die hohe Akzeptanz des appbasierten Zusatzübungsprogramms. Die App-Nutzer absolvierten während ihres Aufenthaltes 549 zusätzliche Übungswiederholungen (694 zusätzliche Wiederholungen in der Interventionsgruppe vs. 146 Wiederholungen in der Kontrollgruppe, mittlere Differenz [MD] 549, 95 % KI 95–1002, p = 0.02) und absolvierten während ihres Aufenthaltes weitere 157 Minuten Zusatzübungen (195.3 Minuten in der Interventionsgruppe vs. 38.7 Minuten in der Kontrollgruppe, MD 157 Minuten, 95 % KI 0.9–312.3 Minuten, p = 0.05). Die Aussagekraft reichte nicht aus, um statistische Signifikanz hinsichtlich der funktionellen Ergebnisse nachzuweisen.
Schlussfolgerung(en): Ein app-basiertes Trainingsprogramm steigert das Aktivitätsniveau, ist durchführbar und stellt eine sichere Intervention im Rahmen der stationären orthopädischen Rehabilitation dar und hat das Potenzial, die funktionellen Ergebnisse zu verbessern.
Implikationen: Der Einsatz appbasierter Zusatzübungen im Rahmen stationärer orthopädischer Rehabilitation ist möglich. Dieser Pilotstudie sollte eine größere Studie folgen, um die Wirksamkeit eines appbasierten Zusatzübungsprogramms in der Rehabilitation zu ermitteln.
Stichwort: Orthopädie, Rehabilitation, Technik
Finanzierungshinweise: Die Royal Rehab Foundation zahlte den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 1120 AUD an PTPalTM
Thema: Orthopädie; Behinderung und Rehabilitation; Bewegungsapparat
Ethikgenehmigung erforderlich: Ja
Institution: Der Northern Sydney Local Health District
Ethikkommission: Ethikkommission für die Forschung am Menschen
Ethiknummer: HREC/14/HAWKE/444
Alle Autoren, Zugehörigkeiten und Abstracts wurden wie eingereicht veröffentlicht.
