KRAFT-TRAINING FÜR TEILLÄHMIGE MUSKELN BEI MENSCHEN MIT AKTUELLER RÜCKENMARKVERLETZUNG: EINE RANDOMISIERTE KONTROLLIERTE STUDIE INNERHALB DER TEILNEHMER

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Tschüss E.1, Gambir A.2, Harvey L.A1, Kataria C.2, Glinky J.1, Bowden J.1, Tranter K.3, Lamm C.4, WeißJ.5, Golan E.6, Arora M.1, Gandevia S.7
1Universität von Sydney, Sydney, Australien, 2Indisches Wirbelsäulenverletzungszentrum, Delhi, Indien, 3Prinz-of-Wales-Krankenhaus, Sydney, Australien, 4Royal North Shore Hospital, Sydney, Australien, 5Royal Ryde Rehabilitationszentrum, Sydney, Australien, 6Princess Alexandra Hospital, Brisbane, Australien, 7Neuroscience Research Australia (NeuRA), Sydney, Australien

Hintergrund: Schwäche infolge einer partiellen Lähmung ist eine häufige Beeinträchtigung nach einer Rückenmarksverletzung (SCI). Es behindert die Bewegung und beeinträchtigt die Funktion. Krafttrainingsprogramme werden häufig zur Steigerung der Kraft eingesetzt, ihre Wirksamkeit ist jedoch unklar. Einige Studien deuten darauf hin, dass teilweise gelähmte Muskeln möglicherweise nicht so gut auf Krafttraining ansprechen, wie allgemein angenommen wird. Daher war das Ziel dieser Studie, die Auswirkungen eines 12-wöchigen Krafttrainingsprogramms auf teilweise gelähmte Muskeln im Vergleich zur üblichen Behandlung zu bestimmen.

Zweck: Um festzustellen, ob Krafttraining in Kombination mit der üblichen Pflege die Kraft in teilweise gelähmten Muskeln von Menschen mit kürzlich erlittener Querschnittlähmung stärker steigert als die übliche Pflege allein.

Methoden: Eine Assessoren-blinde, randomisierte, kontrollierte Studie wurde in fünf SCI-Einheiten durchgeführt. Dreißig Personen mit kürzlich erlittener Rückenmarksverletzung, die sich einer stationären Rehabilitation unterziehen, nahmen teil. Für jeden Teilnehmer wurde eine Zielmuskelgruppe ausgewählt und zufällig der Krafttrainingsgruppe zugeteilt. Der Kontrollgruppe wurde die gleiche Muskelgruppe auf der kontralateralen Körperseite zugeordnet. Das primäre Ergebnis war Kraft. Sekundäre Ergebnisse waren Spastizität und die Wahrnehmung der Teilnehmer von Funktion und Kraft.

Ergebnisse: Das Training erhöhte die Kraft mit einem mittleren Unterschied zwischen den Gruppen (95 % KI) von 4.3 Nm (1.9 bis 6.8; der vordefinierte klinisch bedeutsame Behandlungseffekt betrug 2.7 Nm). Die Teilnehmer nahmen wahr, dass sich Kraft und Funktion mit mittleren Unterschieden zwischen den Gruppen (95 % KI) von 2.2/10 Punkten (1.3 bis 3.0) bzw. 2.1 (1.2 bis 3.0) verbessert hatten. Der mittlere Unterschied zwischen den Gruppen (95 % KI) für Spastik betrug 0/5 Punkte (-0.25 bis 0.32). Kein Teilnehmer brach ab und die Compliance war ausgezeichnet.

Schlussfolgerung(en): Dies ist eine der ersten klinischen Studien, die die Vorteile von Krafttraining für teilweise gelähmte Muskeln bei Menschen mit kürzlicher QSL bestätigt.

Implikationen: Physiotherapeuten haben lange Zeit Krafttraining an nicht gelähmten Muskeln durchgeführt und sind davon ausgegangen, dass diese Intervention gleichermaßen auf teilweise gelähmte Muskeln anwendbar ist, aber diese Annahmen wurden nicht ausreichend getestet. Die Ergebnisse dieser Studie liefern einige der ersten Beweise dafür, dass teilweise gelähmte Muskeln auf Krafttraining ansprechen. Die Ergebnisse sind nicht auf Muskeln des Grades 1 oder 2 verallgemeinerbar und weisen dennoch auf eine gewisse Unsicherheit darüber hin, ob die Größe des Behandlungseffekts klinisch bedeutsam ist.

Finanzierungshinweise: Prince of Wales Hospital Foundation und National Health and Medical Research Council of Australia.

Thema: Neurologie: Rückenmarksverletzung

Ethik-Genehmigung: Northern Sydney Local Health District Human Research Ethics Committee und von jedem spezifischen Standort, der an der Studie beteiligt ist.


Alle Autoren, Zugehörigkeiten und Abstracts wurden wie eingereicht veröffentlicht.

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