UNTERGRUPPEN DER PSYCHOLOGISCHEN FUNKTIONEN BEI MENSCHEN, DIE SICH EINER OPERATION AN DER ROTATORMANSCHETTE UNTERZIEHEN, SIND MIT SCHMERZEN UND BEHINDERUNGEN NACH EINER OPERATION VERBUNDEN

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Thorpe A1, O’Sullivan P1, Mitchell T1, Hurworth M2, Spencer J3, Stand G4, Göbel S4, Khoo P5, Tai A3, Schmidt A1
1Curtin University, School of Physiotherapy and Exercise Science, Perth, Australien, 2Orthopädische Klinik Murdoch, Perth, Australien, 3Hollywood Orthopaedic Group, Perth, Australien, 4Schulterklinik Perth, Perth, Australien, 5Coastal Orthopaedic Group, Perth, Australien

Hintergrund: Psychische Faktoren sind mit Schulterschmerzen und Behinderung verbunden. Jüngste Forschungsergebnisse berichten über gemischte Ergebnisse in Bezug auf die Assoziation affektiver psychologischer Faktoren mit Schmerzen und Behinderungsergebnissen nach einer Schulteroperation, und die Beziehung zwischen kognitiven psychologischen Faktoren (Gedanken und Überzeugungen) und dem Ergebnis ist unbekannt.

Zweck: Diese Studie zielte darauf ab festzustellen, (i) ob es identifizierbare Cluster (basierend auf psychologischen Funktionsmessungen) bei Patienten gibt, die sich einer Schulteroperation unterziehen, und (ii) ob eine schlechtere psychologische Funktion mit einem höheren Maß an Schmerzen und Behinderungen nach einer Schulteroperation verbunden ist.

Methoden: Vier psychologische Fragebögen (DASS, PSEQ, PCS, TSK) wurden vor der Operation von 137 Patienten ausgefüllt, bei denen eine Rotatorenmanschettenoperation geplant war. Schmerzen und Behinderungen wurden anhand des American Shoulder and Elbow Surgeons Score (ASES) vor sowie 3 und 12 Monate nach der Operation gemessen. Die Personen wurden anhand ihrer Bewertungsmuster bei den psychologischen Maßen unter Verwendung der latenten Klassenanalyse statistisch gruppiert. Die Assoziation zwischen psychologischen Untergruppen und ASES im Laufe der Zeit, bereinigt um potenzielle Störvariablen, wurde unter Verwendung von linearen gemischten Modellen bewertet.

Ergebnisse: One subgroup with poorer psychological function (40 patients) was associated with worse ASES score at all timepoints when compared to a second subgroup with better psychological function (84 patients) (regression coefficient for ASES: before surgery -9 [95% confidence interval {CI}, -16 to -2], p = 0.011); 3 months after surgery -15 [95% confidence interval {CI}, -23. to -8], p 0.001); and 12 months after surgery -9 [95% confidence interval {CI}, -17 to -1], p = 0.023). This finding was independent of confounding variables. There was no difference in the amount of improvement between the two subgroups across the study period.

Schlussfolgerung(en): Diese Studie untersuchte ein breites Spektrum psychologischer Faktoren, darunter Stimmungen, Emotionen und Überzeugungen, und zeigte, dass eine schlechtere psychische Funktion vor der Operation der Rotatorenmanschette mit einem höheren Maß an Schmerzen und Behinderungen vor und nach der Operation verbunden ist.

Implikationen: Ein Screening psychologischer Faktoren vor einer Schulteroperation wird empfohlen, um Patienten mit schlechter psychischer Funktion zu identifizieren. Gezielte multidisziplinäre Interventionen, die auf psychologische Faktoren vor oder nach der Operation ausgerichtet sind, können die klinischen Ergebnisse verbessern, dies ist jedoch ein Bereich, der weitere Forschung in der Schulter erfordert.

Stichwort: Schulteroperation, Rotatorenmanschette, psychologisch

Finanzierungshinweise: Stipendium des Australian Postgraduate Award, Postgraduiertenstipendium der Curtin University, Stipendium des Forschungsausbildungsprogramms der australischen Regierung

Thema: Bewegungsapparat: obere Extremität; Orthopädie; Psychische Gesundheit

Ethikgenehmigung erforderlich: Ja
Institution: Curtin University und Sir Charles Gairdner Hospital
Ethikkommission: Human Research Ethics Committee
Ethik-Nummer: HR178/2013 und HREC-Nr.: 2013-202


Alle Autoren, Zugehörigkeiten und Abstracts wurden wie eingereicht veröffentlicht.

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