Theoretische Grundlagen für ein neues Rehabilitationsprogramm nach einer Lumbalfusionsoperation

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Greenwood J.1, Jones F.2, McGregorA.3, Hurley M.2
1Nationales Krankenhaus für Neurologie und Neurochirurgie, London, Vereinigtes Königreich, 2St. George's University of London, London, Vereinigtes Königreich, 3Imperial College London, London, Vereinigtes Königreich

Hintergrund: Theoretisch fundierte Interventionen werden empfohlen und können bessere Wirkungen erzielen als pragmatisch konzipierte. Sie erleichtern die Entwicklung kausaler Wege zur Verfeinerung und Bewertung von Interventionen und informieren die Entwicklung komplexer Interventionen [1].
Wir haben ein theoretisch fundiertes, komplexes Rehabilitationsprogramm entwickelt, um das Ergebnis nach einer lumbalen Fusionsoperation zu verbessern (REFS-Studie). Eine kürzlich durchgeführte systematische Übersichtsarbeit identifizierte 3 Studien, die die Rehabilitation nach einer lumbalen Fusionsoperation (LFS) bewerteten, von denen keine explizit einen theoretischen Rahmen beschrieb [2].
Eine breite Palette von Verhaltensänderungsmodellen und theoretischen Rahmen wurde berücksichtigt, um die Entwicklung der Intervention zur Verbesserung des Engagements bei der Rehabilitation und der Ergebnisse nach LFS zu informieren.

Zweck: Beschreiben Sie das Verhaltensänderungsmodell und die übergreifende Theorie, die die Entwicklung und Bewertung des REFS-Programms beeinflussen.

Methoden: Es wurde eine kritische Überprüfung potenzieller Verhaltensänderungsmodelle durchgeführt und die Methodik des Verhaltensänderungsrads (BCW) [3] ausgewählt, da sie die Leitlinienkriterien des National Institute for Health and Care Excellence erfüllt. Aus einer aktuellen Taxonomie für die Berichterstattung über Verhaltensänderungen [4] wurden individuelle Techniken zur Verhaltensänderung ausgewählt, basierend auf ihrer wahrscheinlichen Auswirkung auf die Beteiligung an der Rehabilitation und das klinische Ergebnis. Die BCW ermutigt auch, das Ergebnis der BCW-Methodik auf eine bestehende Theorie abzubilden. Wir identifizierten die Social Cognitive Theory (SCT) [5] als geeignete übergreifende Theorie, die das REFS-Programm informiert. Innerhalb der SCT ist das herausragende Konstrukt die Selbstwirksamkeit, deren Quellen Beherrschung, verbale Überzeugung, stellvertretende Beobachtung und emotionaler Zustand sind.

Ergebnisse: Eine Beschreibung des Modells wird bereitgestellt, einschließlich der einzelnen Techniken zur Verhaltensänderung und wie diese auf Aspekte des SCT abgebildet werden. Der detaillierte theoretische Rahmen, der das Programm untermauert, unter Verwendung der BCW-Methodik und wie dies auf die SCT abgebildet wird, wird vorgestellt. Wichtige Überlegungen für REFs auf der Grundlage von BCW und SCT sind: 1. Das Ergebnis der BCW-Methodik, einschließlich C-Fähigkeit, O-Gelegenheit, M-Motivanalyse, um individuelle Verhaltensänderungstechniken zu identifizieren. 2. Die identifizierten, individuellen Verhaltensänderungstechniken oder „Wirkstoffe“ des Programms mit Taxonomiebezug und dem damit verbundenen Interventionsaspekt, über den sie informiert wurden. Z.B; Taxonomie-8.7 ​​„Gestaffelte Aufgaben“ beeinflussten den abgestuften und fortschreitenden Charakter des Programms, einschließlich der dreiwöchigen Eingewöhnungsphase und der Einbeziehung einer Bildungskomponente nach dem Prinzip des Tempos. 3. Eine neuartige grafische Darstellung des gesamten theoretischen Rahmens, die konzeptionell darstellt, wie diese Verhaltensänderungstechniken auf Komponenten der SCT abgebildet werden, die den hypothetischen kausalen Pfad bilden.

Schlussfolgerung(en): Der vorgeschlagene Rahmen wird dazu beitragen, „aktive Komponenten“ des Programms zur Verstärkung in zukünftigen Studien zu identifizieren. Es wird erwartet, dass viele der „aktiven Inhaltsstoffe“ (BCTs) einen Wert haben und in zukünftigen Studien verbessert oder verstärkt werden könnten. Andere können sich als unwirksam oder kontraproduktiv erweisen und weggelassen werden. Es ist auch möglich, dass unerwartete Themen für zukünftige Überlegungen auftauchen.

Implikationen: Dieser Rahmen wird dazu beitragen, die zukünftige Entwicklung und Bewertung des REFS-Programms zu informieren, um eine multizentrische RCT zur Bewertung der klinischen Wirksamkeit durchzuführen.

Finanzierungshinweise: Klinisches Promotionsstipendium des Nationalen Instituts für Gesundheitsforschung (NIHR, CDRF)

Thema: Bewegungsapparat: Wirbelsäule

Ethik-Genehmigung: Nationaler Forschungsethikdienst, 14/LO/0748.


Alle Autoren, Zugehörigkeiten und Abstracts wurden wie eingereicht veröffentlicht.

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